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Schmerz -die Herausforderung

Lässt sich Schmerz so einfach definieren? Wenn Schmerz so individuell ist? Wir können ihn nicht wiegen, zählen, mikroskopieren und wir können ihn nicht in Prozent ausdrücken. Es gibt scheinbar keine Aussage über seine Quantität und Qualität. Es gibt individuelle Aussagen der Patienten.

Die Definition von Schmerz von der IASP (International Association  for the Study of Pain)  ist wie folgt: “Schmerz ist ein unangenehmes Sinnes- und Gefühlserlebnis, das mit tatsächlicher oder potenzieller Gewebeschädigung einhergeht oder von betroffenen Personen so beschrieben wird, als wäre einen solche Gewebeschädigung die Ursache.”

Die Definition beinhaltet, dass Schmerz immer als Ausdruck einer Gewebeschädigung empfunden wird, selbst wenn eine solche nicht vorliegt.

Im Rahmen der psychologischen Betrachtung- können wir Schmerz heute mit anatomisch vorhandenen Strukturen in Verbindung bringen. Zum Beispiel, das die Nackenmuskulatur für die Stressverarbeitung mit verantwortlich ist.

Akute Schmerzen sind als Warner für uns sinnvoll und haben daher eine wichtige biologische Funktion.

Chronischer Schmerz hingegen hält länger an, als den zu erwartenden Zeitraum, in dem normalerweise eine Heilung stattfindet. Dies hat bei den betroffenen Patienten unterschiedliche ursächliche Gründe.

Wir erinnern uns: Schmerz ist subjektiv. Schmerz zeigt uns nicht immer die Ursache, schon gar nicht bei chronischen Schmerzen.

Will man Schmerzzustände ursächlich und nachhaltig therapieren, bedarf es sehr unterschiedlicher und teilweise unkonventioneller Ansätze.

Nachfolgend Therapieansätze, die als Anhalte dienen sollen- (diese Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder als alleinig richtige Wegweisung.)

  • Ohrakupunktur/ Akupunktur
  • Anthrophosophische Medizin
  • Homöopathie
  • Manuelle Therapie/ Craniosacral Therapie
  • Neuraltherapie
  • Physikalische Therapie
  • Psychotherapie
  • Reflexzonentherapie
  • Somatic Experiencing

Welche Methode oder Methoden  zu welchem Patienten passen, ist so individuell, wie der Schmerz!

Ich wünsche Ihnen, das sie Ihre Methode finden oder vielleicht schon gefunden haben, damit Ihr Leben wieder mehr an Qualität gewinnt.

HP Birgit Emmerich


 

 Frühling      Frühlingsgefühle  IMG_1400

          Gefühle      

Der Frühling hat den Winter abgelöst und  wir unterliegen dem stetigen Wandel der Jahreszeiten.

Ein Grundgefühl “Lust auf Leben” wird uns oft an sonnigen Frühlingstagen bewusst und unsere Umgebung erscheint uns heller und freundlicher. Die sog. Frühlingsgefühle haben ihren Ursprung in der vermehrten Produktion unserer Hormone, die unser Körper an diesen sonnigen Tagen produziert.

Aber was ist mit unseren anderen Gefühlen, die wir seit Geburt intuitiv ausdrücken können?

  •  interessiert sein
  •  positiv überrascht sein
  •  Freude
  •  Angst
  •  Scham
  •  Wut, Zorn
  •  Schuld
  •  Traurigkeit u.w.

Sind wir uns diesen Gefühlen in unserem Erwachsenenleben noch bewusst? Und wissen wir damit umzugehen?  Und merken wir im Augenblick, welches Gefühl uns gerade innerlich bewegt? Oder leben uns die Gefühle unbewusst, ohne das wir es bewusst mitbekommen? Unser Körper trägt all diese Emotionen in sich und wenn wir sie nicht bewusst in unser Erleben bringen, sie spüren und ihnen Raum geben, dann beginnt  unsere Muskulatur und unsere Organe sich zu verspannen, um diese Gefühle zu halten. Oft entwickeln sich daraus über Jahre chronische Beschwerden, ein natürlicher Versuch unseres Körpers damit umzugehen.

Als Kind dachten wir, das uns negative Gefühle wie z. B. Angst, sterben lassen. Heute stellen wir fest: ” Wir haben es überlebt!”  Wir dürfen uns diese versteckten Gefühle wieder ansehen und ihnen Beachtung und Raum schenken. So findet schrittweise Integration von unseren Gefühlen statt. Gefühle gehören zu unserem Leben, Gefühle sind menschlich und machen uns lebendig.

Wenn wir unsere Gefühle wieder spürbar in unser Leben nehmen, müssen unsere betroffenen Körpersysteme (Muskeln, Organe und das Nervensystem) die Emotionen nicht mehr halten.  Die Energie steht dem Körper wieder zur Verfügung und dankt es uns mit mehr Gesundheit und Entspannung.

Ein spannender Weg wieder mehr Zugang zu sich selbst zu finden! Es lohnt sich und vielleicht kann ich Sie ein Stück auf ihrem Weg begleiten.

HP Birgit Emmerich 


 Der bunte Karneval ist beendet und es beginnt die bunte Fastenzeit…

Leckere Gemüsesuppe in der Fastenzeit

Ideal in der Fastenzeit: Gemüsesuppe

Möchten Sie auch auf ein bestimmtes Lebensmittel oder auf Alkohol in der Fastenzeit verzichten?

Unser Darm freut sich! Denn alles, was wir in den Mund nehmen und hinunterschlucken, landet unweigerlich in unserem Darm und kann dort entweder Gesundheit fördern oder Unheil anrichten. Wir sollten uns also genau überlegen, was und wie wir essen. Würden wir unseren Darm auseinander falten, so hätte er die unglaubliche Oberfläche von einigen hundert Quadratmetern, auf der sich 80% unseres Immunsystems befindet. Viele natürliche Bakterien erfüllen auf dieser Fläche lebenswichtige Aufgaben für uns (Darmflora). Unbewusste Ernährung, Medikamente und Umweltgifte können die Darmflora stören und aus dem Gleichgewicht bringen, was Auswirkungen auf unsere Gesundheit hat.

Wir können unserem Darm etwas gutes tun, indem wir:

  •  langsam essen
  •  gut kauen
  • beim essen nur über positive Dinge berichten
  • bewußt Mahlzeiten zu uns nehmen

…und wenn die Fastenzeit vorbei ist, gelingt es uns vielleicht besser bewußt weitgehend auf denaturierte Nahrung zu verzichten …. (u.a. Zucker, Weißmehlprodukte, Colagetränke oder Konserven)

Hier ein einfaches Rezept “leichte Basen-Gemüsesuppe” für die Abendmahlzeit

  • 2 Kartoffeln
  • 1 Karotte
  • 1 Zuchini und/ oder Fenchel
  • frische Petersilie oder Majoran
  • evtl mit Gemüsebrühe abschmecken

Alle Zutaten können püriert werden. Guten Appetit

HP Birgit Emmerich

 


 

Die Winterzeit gibt uns Zeit, Zeit für uns zunehmen. (Januar/Februar)

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So wie die Natur gerade sich zurückgezogen hat und ruht um neue Kräfte zu sammeln, so dürfen auch wir Menschen ganz besonders in diesen Wintermonaten still werden. Still werden in uns. Uns warm halten. Zeit haben. Zeit haben für uns. Im Alltag geht diese Achtsamkeit mit uns oft verloren, so dass unser Körper hier und da zum Beispiel mit einer Erkältung oder Rückenschmerzen sich meldet und so seine Auszeit fordert.

Zeit für mich? Ruhe geben? Ruhe macht mich nervös! Ich könnte in dieser Zeit soviele Dinge erledigen!”

Wir haben manchmal das Gespür für unseren Körper verloren und übersehen die Notwendigkeit nach anstrengenden Phasen unserem Körper Ruhe, Zeit und Entspannung zu geben. Aber wie geht das eigentlich?

Ich unterstütze Sie gerne, die Fähigkeit wieder zu entwickeln, Entspannung und Ruhe zu zulassen und diese Qualitäten als ihre Ressourcen im Alltag zu erkennen und zu leben.

Nehmen Sie Ihren Körper wieder bewußt mit in ihr Leben,  damit er Ihnen sagen kann, wann und wie lange er eine Auszeit braucht.

HP Birgit Emmerich

 

Möchten Sie sich Zeit nehmen, für die Winterzeit einen “Hustensaft” aus der Natur herzustellen?

  • 3 Eßlöffel Meerettich (gerieben)
  • 1 Teelöffel Ingwer (Scheiben)
  • 1 Eßlöffel Zitronensaft
  • 5-6 Eßlöffel Honig

Die ganzen Zutaten vermischen und über Nacht stehen lassen!
Dann durch ein Sieb abseihen, fertig!

Einnahme: mindestens 1 Teelöffel am Tag

Gute Besserung!